Heuer werde ich ein paare coole Touren bei den eppanBike Days guiden, die vom 18. bis 26. April 2015 in Eppan stattfinden. Die Vorbereitungen dafür laufen gerade auf Hochtouren und als ehrbarer Bikeguide checkt man natürlich die Trails vorher ab, auf denen man mit seinen begeisterten Bike-Gästen unterwegs sein wird. Während vom 22. bis 23. April die strenge aber sich lohende Zweitagestour über den Grenzkamm der Mendel ansteht – für die ich auch schon vor ein paar Tagen erste Abschnitte abgefahren bin, wo aber derzeit zum Teil noch Schnee liegt, der aber bald verschwinden dürfte – guide ich am 24. April die sogenannte Dreigondel Freeride Tour, eine Tour die es mit drei verschiedenen, langen Abfahrten von drei verschiedenen Bergen rund um den Bozner Talkessel wirklich in sich hat. Für den größten Teil der Uphills werden Seilbahnen und Shuttles verwendet, ganz ohne Treten geht es aber nicht, denn je nachdem wie man die Tour anlegt, können es insgesamt auch schon zwischen 800 und 1.200 Höhenmeter werden. Allerdings wird man dafür auch mit über 3.500 Tiefenmeter auf feinsten Singletrails belohnt.

Für diese Megatour gibt es noch einiges zu checken. Bei den Trails am Kohlern ist dies nicht notwendig, waren wir doch den ganzen Winter über dort unterwegs und den Rittner Trail werde ich mir nächste Woche erstmals nach dem Winter wieder geben. Auf der Jenesiener Seite waren wir zwar auch immer wieder Biken und konnten dort unsere Lust aufs Freeriden richtig ausleben, die Variante vom stimmungsvollen Almhochplateau Salten – das nicht weit oberhalb des Bergdorfs Jenesien liegt – über Glaning nach Bozen waren wir schon länger nicht mehr unterwegs. Also hab ich mich aufgemacht, um mir die Lage dort anzusehen.

 

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Das Bergdorf Jenesien, so nah an der Stadt Bozen und doch so ein anderes Flair.

 

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Der Blick von Jenesien auf die Dolomiten.

 

Lagen vor einigen Wochen auf dem Salten noch Schneefelder und ging es durch die Schmelze teilweise noch recht matschig zu, so ist der Schnee nun weg und die Trails sind, auch dank einer längeren niederschlagsfreien Periode, nun trocken … ja fast schon staubtrocken. Die Natur steht jetzt eindeutig auf Frühling. Auch wenn die weitläufigen Wiesen noch nicht voll auf grün geschaltet haben, so blühen die Krokusse weit und breit.

 

Die Krokusse sorgen für farbige Akzente.
Die Krokusse sorgen für farbige Akzente.

 

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Das Grün ist noch nicht dominant…

 

… aber es breitet sich aus.
… aber es breitet sich aus.

 

Da ja schon auf dem Salten die Trails schön trocken waren, war es nicht verwunderlich, dass dies auch die steileren und anspruchsvollen Trails über das sonnenverwöhnte Glaning in die Talsohle von Bozen waren. Ich musste mich nun allerdings sputen, denn ich war für meine Erkundungstour ja erst gegen 15:00 Uhr von Bozen aus gestartet und, anders als bei unseren Freeridetouren, hatte ich den ganzen Uphill bis auf den Salten tretend zurück gelegt, um Ausdauer zu trainieren. Die Sonne lag nun schon tief und die Lichtverhältnisse wären für ein sicheres Biken bald nicht mehr ausreichend gewesen. Ein paar Schnappschüsse vom Trail konnte ich aber trotzdem einfangen und letztendlich war ich dann noch rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit in Bozen.

 

Die Sonne liegt schon tief und wird schwächer.
Die Sonne liegt schon tief und wird schwächer.

 

Fürs Biken reicht das Licht auf den Trails noch aus.
Fürs Biken reicht das Licht auf den Trails noch aus.

 

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Unterwegs im Wald sorgen die Erikas für Couleur.

 

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Kurz oberhalb Bozens ist es grad noch hell genug, um den Trail zu meistern. Im Hintergrund glüht der Rosengarten in der Abendsonne.

 

Die Trailabfahrt von Jenesien ist also bereit für die eppanBike Days und ich freue mich schon darauf mit euch biken zu dürfen. Die Tour könnt ihr aber natürlich auch außerhalb dieses Events bei mir buchen. Bei Interesse, einfach kontaktieren, so kann ich euch auch weitere Infos dazu geben.

Mehr über die eppanBike Days erfahrt ihr hier.

 

 

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