Bei Mountainbikern nicht unbekannt ist das Gebiet um das Jochgrimm mit Weiß- und Schwarzhorn, das besonders von Deutschnofen aus gern mit dem Bike erkundet wird. Meist geht es dabei über unproblematische Forst- und Waldwege und wenn dies auch für Trailfanaten wenig interessant klingt, so werden einem dabei doch tolle Panoramaausblicke auf die Dolomiten geboten. Für einen nicht allzu mühsamen Aufstieg eignet sich die Deutschnofner Seite aber jedenfalls allemal. Die trailtechnisch interessantere Seite findet man dann unterhalb des Weißhorns in Richtung Radain und Aldein mit Kurs Südtiroler Unterland.

Mit diesen feinen Trails, die einen bis nach Branzoll in die Talsohle des Unterlandes führen, war uns aber nicht genug und wir wollten diese Tour auch um eine hochalpine Komponente erweitern. So haben wir in den letzten Wochen zuerst das Weißhorn und dann das Schwarzhorn mit den Bikes erklommen und nach fahrbaren Abfahrten Ausschau gehalten. Das schöne Weißhorn hat sich dabei als besonders widerspenstig erwiesen, Fahrfreude kam dabei bei Valerio, Luca und mir erst beim Erreichen des bewaldeten Abschnitts auf. Unsere ganze Hoffnung setzten wir so Tage später auf das Schwarzhorn, welches sich zwar etwas bescheidener und weniger anmutig präsentiert, aber dennoch nicht anspruchslos sein sollte. Wenn auch vielleicht nicht wirklich für jedermann nachahmenswert, so konnte man bei dieser Abfahrt aber trotz einiger Widrigkeiten wieder von Biken sprechen, weshalb wir am Ende des Tages zufrieden und erfüllt abklatschen durften.

Hier schon mal der Fotobericht zur Tour aufs Weißhorn, jener des Schwarzhorns folgt demnächst.

 

Beim Startpunkt der Erkundungstouren in Weißenstein gibt es den letzten Bike-Checkup.
Beim Startpunkt der Erkundungstouren in Weißenstein gibt es den letzten Bike-Checkup.

 

Größtenteils über Schotterwege geht es meist recht gemütlich bis aufs Jochgrimm.
Größtenteils über Schotterwege geht es meist recht gemütlich bis aufs Jochgrimm.

 

Das Weißhorn (2317 m) vom Schwarzhorn aus gesehen. Links zwischen den Latschen schlängelt sich der Wanderweg nach oben, der von den zahlreichen Wanderern bevorzugt benützt wird und den wir deshalb meiden wollten.
Das Weißhorn (2317 m) vom Schwarzhorn aus gesehen. Links zwischen den Latschen schlängelt sich der Wanderweg nach oben, der von den zahlreichen Wanderern bevorzugt benützt wird und den wir deshalb meiden wollten.

 

Den Aufstieg beginnen wir darum auf dem Weg in der Nähe der Gurndin Alm.
Den Aufstieg beginnen wir darum auf dem Weg in der Nähe der Gurndin Alm.

 

Richtung Weißhorn…
Richtung Weißhorn…

 

… es wird geschoben…
… es wird geschoben…

 

… und sich mühselig zwischen den Latschenkiefern hochgearbeitet.
… und sich mühselig zwischen den Latschenkiefern hochgearbeitet.

 

Kurz vor dem Gipfel.
Kurz vor dem Gipfel.

 

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Ein Blick auf das nahe Schwarzhorn (2439 m).

 

Bei dunstigem Himmel mit leider geringer Fernsicht wird auf dem Gipfel wird pausiert.
Bei dunstigem Himmel mit leider geringer Fernsicht wird auf dem Gipfel pausiert.

 

Der Blick vom Gipfel in das Naturdenkmal Bletterbach-Canyon ist trotz der Sichverhältnisse beeindruckend.
Der Blick vom Gipfel in das Naturdenkmal Bletterbach-Canyon ist trotz der Sichtverhältnisse beeindruckend.

 

Für die Abfahrt soll es am Kamm des Canyons talwärts gehen.
Für die Abfahrt soll es am Kamm des Canyons talwärts gehen.

 

Wie wir schon wussten, hieß es dafür die Bikes erstmals ein Stück runtertragen.
Wie wir schon wussten, hieß es dafür die Bikes erstmals ein Stück runtertragen.

 

Weißhorn_16.07.2015_low15

 

Auf weiterhin nicht einfachem Gelände geht es dann auf dem Bike weiter.
Auf weiterhin nicht einfachem Gelände geht es dann auf dem Bike weiter.

 

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Weiter untern kommt man in den Abschnitt mit den Latschenkiefern. Dieser ist sehr steinig und verblockt und meist nicht besonders steil, weshalb meist der Schwung fehlt ein gutes Überrollverhalten zu erreichen und es einen leicht überschlagen kann (was leider auch passiert ist… aber glücklicherweise ohne größere Konsequenzen).

 

Auch wenn man teilweise fahren kann…
Auch wenn man teilweise fahren kann…

 

… so wird also doch recht viel geschoben.
… so wird also doch recht viel geschoben.

 

Endlich sind die Latschen hinter uns …
Endlich sind die Latschen hinter uns …

 

… der Trail wird vergnügsam und der Frust von vorhin ist wieder vergessen.
… der Trail wird vergnügsam und der Frust von vorhin ist wieder vergessen.

 

Die Westseite des Weißhorns ist besonders faszinierend.
Die Westseite des Weißhorns ist besonders faszinierend.

 

In Aldein gibt es vor der Abfahrt nach Branzoll noch eine Stärkung… mal nicht auf der idyllischen Alm.
In Aldein gibt es vor der Abfahrt nach Branzoll noch eine Stärkung… mal nicht auf der idyllischen Alm.

 

Der Weg Richtung Talsohle ist ziemlich steinig und ist technisch und konditionell nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, er macht aber – besonders im zentralen Abschnitt – richtig Spaß und man kommt im Tal mit einem zufriedenen Lächeln an.
Der Weg Richtung Talsohle ist ziemlich steinig und ist technisch und konditionell nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, er macht aber – besonders im zentralen Abschnitt – richtig Spaß und man kommt im Tal mit einem zufriedenen Lächeln an.

 

 

 

 

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