Seit einiger Zeit schwirrte der so charakteristische Schlern, der auch von Bozen aus gut sichtbar ist, in unseren Köpfen rum. Gestern war es endlich so weit und wir konnten uns dieses beeindruckende, natürliche Monument in den Dolomiten und Wahrzeichen Südtirols vornehmen. Das Wetter war gut und die Stimmung auch, als wir kurz nach 9 Uhr zu dritt – Valerio, Andrea und ich – in den Bus nach Seis einstiegen, um uns zur Kabinenbahn auf die Seiser Alm bringen zu lassen. Von Compatsch auf der Seiser Alm bis nach Bozen zurück hieß es dann den ganzen Weg mit dem Bike zu meistern.

Während der erprobte erste Abschnitt – von der Seiser Alm auf den Gipfel und von dort über den Prügelweg durch die Schlernschlucht talwärts – schon feststand, hatten wir schon vor Wochen eine neue Variante für den unteren Teil der Tour Richtung Eisacktaler Talsohle abgecheckt. Diese sollte vom Hofer Alpl über Schloß Prösels nach Blumau führen, wurde dann aber als Option fallen gelassen, da der Weg unterhalb des Hofer Alpls mittlerweile leider zu einer Art Promenadenweg mit Schotterbelag geworden ist und der Rest der Variante biketechnisch auch nicht viel Interessantes bieten konnte. Deshalb ging es nach der Schlernschlucht Richtung Tschafon und von dort über Völs nach Steg ins Eisacktal runter.

Liebliche Almlandschaften, anstrengende Tragepassagen, grandiose Ausblicke, flowige Trails, technisch schwierige Abschnitte und viel, viel Bikespaß wurden uns an diesem intensiven Tag beschert.

 

In Seis angekommen heißt es Laufräder wieder montieren.
In Seis angekommen heißt es Laufräder wieder montieren.

 

Mit der Bahn auf die Alm… Valerio möchte seine Art seinen Proviant zu transportieren übrigens patentieren lassen!
Mit der Bahn auf die Alm… Valerio möchte seine Art seinen Proviant zu transportieren übrigens patentieren lassen!

 

Gelassen Richtung Schlern, der im Hintergrund wartet.
Gelassen Richtung Schlern, der im Hintergrund wartet.

 

Aus der Ferne lässt sich der sogenannte Touristensteig erkennen, die schnellste aber auch mühsame Aufstiegsvariante. Im Zickzackkurs geht es dort auf den Schlern, das Bike muss dabei größtenteils geschultert werden.
Aus der Ferne lässt sich der sogenannte Touristensteig erkennen, die schnellste aber auch mühsame Aufstiegsvariante. Im Zickzackkurs geht es dort auf den Schlern, das Bike muss dabei größtenteils geschultert werden.

 

Die Kühe gehen den Tag ruhig an. Zwischen den Nebelschwaden lassen sich die sogenannten Rosszähne blicken.
Die Kühe gehen den Tag ruhig an. Zwischen den Nebelschwaden lassen sich die sogenannten Rosszähne blicken.

 

Ein Brücke mit origineller Bauweise führt über den Frötsch Bach.
Eine Brücke mit origineller Bauweise führt über den Frötsch Bach.

 

Ab jetzt wird getragen…
Ab jetzt wird getragen…

Schlern_25.06.2015_low8

… und gehechelt.
… und gehechelt.

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Die Landschaft ist aber immer umwerfend und entschädigt für die Mühen.
Die Landschaft ist aber immer umwerfend und entschädigt für die Mühen.

 

Die blühenden Blumen und Kräuter der Schlern-Wiesen im stimmungsvollen Kontrast mit der schroffen Felswelt.
Die blühenden Blumen und Kräuter der Schlern-Wiesen im stimmungsvollen Kontrast mit der schroffen Felswelt.

 

Kurz vor dem höchsten Punkt des Schlerns und der Tour.
Kurz vor dem höchsten Punkt des Schlerns und der Tour.

 

Lichtspiele vom Gipfel aus…
Lichtspiele vom Gipfel aus…

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Der Gipfel selbst, genannt Petz, ist nicht ganz so spektakulär…
Der Gipfel selbst, genannt Petz, ist nicht ganz so spektakulär…

 

… das Panorama aber, das man von ihm aus hat, ist hingegen prächtig.
… das Panorama aber, das man von ihm aus hat, ist hingegen prächtig.

 

Ein Blick zurück auf das Schlernhaus, die Einkehr für die Mittagsrast.
Ein Blick zurück auf das Schlernhaus, die Einkehr für die Mittagsrast.

 

Die ersten Freudensprünge…
Die ersten Freudensprünge…

 

… dem Kamm vom Petz runter. Nicht mehr lange bis zu Verschnaufpause.
… den Kamm vom Petz runter. Nicht mehr lange bis zur Verschnaufpause.

 

Das Schlernhaus, unweit unter dem Gipfel.
Das Schlernhaus, unweit unterhalb des Gipfels.

 

Während der Rast üben sich die Dolen in akrobatischen Flugeinlagen, um etwas Kaiserschmarren abzubekommen.
Während der Rast üben sich die Dolen in akrobatischen Flugeinlagen, um etwas Kaiserschmarren abzubekommen.

 

Nach der Stärkung geht es nun abwechslungsreich Richtung Schlernschlucht bergab.
Nach der Stärkung geht es nun abwechslungsreich Richtung Schlernschlucht bergab.

 

Spitzkehren mit rutschigem Untergrund…
Spitzkehren mit rutschigem Untergrund…

 

Flowige, schnelle Teilstücke.
Flowige, schnelle Teilstücke.

 

Technisch anspruchsvoll sind gar einige Abschnitte. Nur solide Biker fahren die Abfahrt ohne abzusteigen durch.
Technisch anspruchsvoll sind gar einige Abschnitte. Nur solide Biker fahren die Abfahrt ohne abzusteigen durch.

 

 

Schlern_25.06.2015_low27

Schlern_25.06.2015_low29

Während der Stopps hat man wieder Zeit sich bewusst zu werden, in welcher außergewöhnlichen Umgebung man unterwegs ist.
Während der Stopps hat man wieder Zeit sich bewusst zu werden, in welcher außergewöhnlichen Umgebung man unterwegs ist.

 

Unterwegs auf dem Prügelweg durch die Schlernschlucht. Der Weg hat seinen Namen von den vielen Holzplanken, im Dialekt Priegl, aus denen die Stege bestehen.
Unterwegs auf dem Prügelweg durch die Schlernschlucht. Der Weg hat seinen Namen von den vielen Holzplanken, im Dialekt Priegl, aus denen die Stege bestehen.

 

Unterhalb des Schlerns geht es nicht nur bergab, immer wieder gilt es auch mal in die Pedale zu treten.
Unterhalb des Schlerns geht es nicht nur bergab, immer wieder gilt es auch mal in die Pedale zu treten.

 

Größtenteils machen die flotten Trails im Wald aber viel Freude…
Größtenteils machen die flotten Trails im Wald aber viel Freude…

 

… und man kann sich gut austoben.
… und man kann sich gut austoben.

 

TOURENPROFIL

Schwierigkeit: S1 und S2, stellenweise S3
Länge: 46 km
Uphill: ca. 1.300 hm
Downhill: ca. 2.800 hm

 

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