Seit letzten Samstag darf auf dem Carezza Trail gerockt werden, denn er wurde offiziell eröffnet. Und die Gelegenheit haben gar einige genutzt, trotz der nicht ganz so günstigen Wettervorhersagen … und wurden dann auch mit Top Wetterbedingungen belohnt. Die eigentliche Belohnung war aber der Trail selbst, denn die Trailshaper Felix Moser, Felix Chiochetti, Phillip Erschbaumer und Manuel Thalmann haben ihr Versprechen gehalten und einen Trail hingebaut, der vollen Flow bietet und dabei nie Langeweile aufkommen lässt. Mit seinen smoothen Kurven, Anliegern zum Reindrücken, einer Reihe an größeren und kleineren Doubles, einigen Steilkurven, drei anständigen Tables und dem Drop am Anfang, lädt der Trail immer wieder zum Spielen ein und bietet reichlich Abwechslung. Die Jungs haben dabei ihre Erfahrung bezüglich Linienwahl, Absprungwinkel, usw. gut einbringen können. So erinnert der Trail teils an einen Pumptrack und macht richtig Spaß. Und der wird bei mehrmaligen Befahren noch intensiver, wenn man den Trail dadurch immer besser interpretiert und so noch mehr aus ihm rausholen kann.

 

Auf geht's nach oben...
Auf geht’s nach oben…

 

An der Bergstation der Kabinenbahn Welschnofen sind die Jungs startbereit für die nächste klasse Abfahrt.
An der Bergstation der Kabinenbahn Welschnofen sind die Jungs startbereit für die nächste klasse Abfahrt.

 

Der Einstieg in den Trail bietet einen großen Drop und einen Mix aus steiler Rampe und Drop, der auch zum Herantasten geeignet ist, da man ihn runterrollen aber auch springen kann… und dann gibt es noch the easy way rechts an den Holzelementen vorbei.

 

Bei den Anliegern kann das „zu viel wollen“ auch zum Verhängnis werden…
Bei den Anliegern kann das „zu viel wollen“ auch zum Verhängnis werden…

 

… und das Bike bockt dann auch mal ordentlich …
… und das Bike bockt dann auch mal ordentlich …

 

Carezza Trail - Opening_29.05.2015 3

Carezza Trail - Opening_29.05.2015 2
… mit der richtigen Technik sind sie aber ein Vergnügen.

 

Auf Steilkurven flowig bergab…
Auf Steilkurven flowig bergab…

 

Felix „Locke“ hebt an einer Stelle richtig ab.
Felix „Tschogge“ hebt an einer Stelle richtig ab.

 

Auch Felix M nutzt die kleine Welle zum Absprung. Weniger versierte Biker können einen solchen Abschnitt aber auch problemlos fahren… vielleicht gar ohne zu merken, dass die Stelle auch für einen derartigen Sprung genutzt werden kann.

 

Carezza Trail - Opening_29.05.2015 7
Bei einem nicht perfektem Landing kann auch ein großer Federweg schon mal ganz ausgereizt werden.

 

Carezza Trail - Opening_29.05.2015 8
Ein Sprung muss aber auch nicht immer ein paar Meter hoch sein.

 

Auf den North Shore-Elementen lässt es sich stylen…
Auf den North Shore-Elementen lässt es sich stylen…

 

… noch müssen aber die Netze gegen das Rutschen bei Nässe angebracht werden.
… noch müssen aber die Netze gegen das Rutschen bei Nässe angebracht werden.

 

Die beiden Felixe springen mal wieder an einer unscheinbaren Stelle.

 

Flowig schlängelt sich der Trail talwärts…
Flowig schlängelt sich der Trail talwärts…

 

… und flankiert dann abschnittsweise den Forstweg. Zu erkennen ein kleiner Double, der zu einem Manual einlädt.
… und flankiert dann abschnittsweise den Forstweg. Zu erkennen ein kleiner Double, der zu einem Manual einlädt.

 

Bei den größeren Doubles ist Vorsicht geboten, denn die können einen ganz schön kicken.
Bei den größeren Doubles ist Vorsicht geboten, denn die können einen ganz schön kicken.

 

Mancherorts gibt es an den Seiten der Wellen kleine Kanten, die für einen Extra-Kick sorgen. Wie auf präparierten Trails üblich, geben Schaumstoffmatten mehr Sicherheit.
Mancherorts gibt es an den Seiten der Wellen kleine Kanten, die für einen Extra-Kick sorgen.

 

Nicht überall gibt es Brücken zum queren des Baches. Aber ob diese Stelle nach größeren Wassermassen noch so aussieht?
Nicht überall gibt es Brücken zum queren des Baches. Aber ob diese Stelle nach größeren Wassermassen noch so aussieht?

 

Trail und North Shore-Elemente wechseln sich ab. Die North Shores sind aber fahrtechnisch unbedenklich.
Trail und North Shore-Elemente wechseln sich ab. Die North Shores sind aber fahrtechnisch unbedenklich.

 

Der erste Table im unterem Abschnitt des Trails.
Der erste Table im unterem Abschnitt des Trails.

 

Der zweite Table hat sein Landing erst mehrere Meter nach dem Absprung. Man kann ihn links umfahren.
Der zweite Table hat sein Landing erst acht Meter nach dem Absprung. Man kann ihn links auf einem flacheren Table von „nur“ sechs Metern Länge umfahren.

 

Die beiden Tables in ihrer Abfolge. Ohne hoher Geschwindigkeit und guter Technik kann man die Sprünge dabei nicht ordentlich im Landing abschließen, die Table verzeihen aber ein „zu kurz kommen“.
Die beiden Tables in ihrer Abfolge. Ohne hoher Geschwindigkeit und guter Technik kann man die Sprünge dabei nicht ordentlich im Landing abschließen, die Tables verzeihen aber ein „zu kurz kommen“.

 

Flowig geht es weiter…
Flowig geht es weiter…

 

Man muss kein Freerider neuster Generation sein, um auf dem Trail auf seine Kosten zu kommen.
Man muss kein Freerider neuster Generation sein, um auf dem Trail auf seine Kosten zu kommen.

 

Der letzte Abschnitt der Strecke bis zur Talstation der Kabinenbahn ist noch ohne präpariertem Trail. Hier müssen sich Wanderer und Biker den Weg teilen, was ein gewisses Konfliktpotential mit sich bringt, da einigen Bikern ein langsames Fahren nach dem Speedkick schwer fallen dürfte. Im Idealfall sollte also auch dieser Teil noch eine Trailstrecke erhalten… der Spaß wäre damit ja auch noch um einige Hunderte Meter länger! Es bleibt aber in jedem Fall zu hoffen, dass es zu einer Trennung von Wanderer und Bikern kommt, damit etwaige Probleme schon im Vorfeld ausgeschlossen werden können.
Der letzte Abschnitt der Strecke bis zur Talstation der Kabinenbahn ist noch ohne präpariertem Trail. Hier müssen sich Wanderer und Biker den Weg teilen, was ein gewisses Konfliktpotential mit sich bringt, da einigen Bikern ein langsames Fahren nach dem Speedkick schwer fallen dürfte. Im Idealfall sollte also auch dieser Teil noch eine Trailstrecke erhalten… der Spaß wäre damit ja auch noch um einige Hunderte Meter länger! Es bleibt aber auf jedem Fall zu hoffen, dass es zu einer Trennung von Wanderern und Bikern kommt, damit etwaige Probleme schon im Vorfeld ausgeschlossen werden können.

 

 

Die Jungs haben einen fabelhaften Job gemacht und einen Trail gebaut auf dem Geübte aber auch Anfänger ihr Bike laufen lassen dürfen und sich richtig ausleben können. So oder ähnlich haben das auch die Biker gesehen, mit denen ich mich zum Trail austauschen konnte. Spaß ist also allen garantiert und ein Besuch der Strecke lohnend. Durch den erstmaligen Vollbetrieb auf dem Trail haben sich verständlicherweise einige Narben aufgetan und so werden einige Stellen in den nächsten Tagen sicher noch ein wenig ausgebessert und verstärkt. Außerdem dürften sich die Jungs in nächster Zeit nicht nur um die Instandhaltung kümmern und vielleicht noch ein paar Extras einbauen. Auf weitere Überraschungen darf man also gespannt sein. Ride oN!

Infos zu den Preisen der Kabinenbahn des Carezza Trails findest du hier.

Mehr zu den Trail-Shapern und deren Projekte findest du unter www.tbfactory.it.

 

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